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Domaine Albert Mann - Pinot Noir Vin d’Alsace AOC 2023 - BIO
NEU
Wein-Prolog:
Weinart: Rotwein trocken
Ausbau: Holzfass
Rebsorte: Pinot Noir ( Spätburgunder )
Pinot Noir Vin d’Alsace AOC BIO – Domaine Albert Mann
Wenn der Pinot Noir im Elsass rot zu erzählen beginnt
Es gibt Rotweine, die ihre Geschichte mit Lautstärke erzählen.
Dieser Pinot Noir tut es nicht.
Er spricht leiser – in der Sprache von Kalk, Sandstein, roten Früchten und kühler Luft. Ein Wein, der nicht versucht, Burgund zu sein, sondern selbstbewusst dort bleibt, wo er hingehört: im Elsass, zwischen den Weinbergen von Gueberschwihr und Eguisheim.
Dort stehen die über 20 Jahre alten Reben auf mergeligem Kalkstein und mergeligem Sandstein. Böden, die dem Pinot Noir keine Schwere geben, sondern Kontur.
Das Ergebnis ist ein Rotwein, der Eleganz nicht über Fülle definiert, sondern über Spannung und Bewegung.
Terroir – Kalk unter den Füßen, Wärme im Wein
Die Parzellen von Gueberschwihr und Eguisheim bringen unterschiedliche Facetten zusammen und verleihen dem Pinot Noir eine bemerkenswerte Vielschichtigkeit.
Der mergelige Kalkstein schenkt Frische, Geradlinigkeit und jene feine mineralische Spannung, die den Wein über den Gaumen trägt.
Der mergelige Sandstein bringt eine wärmere, würzigere Dimension hinzu.
Zusammen entsteht ein Terroir, das den Pinot Noir weder überredet noch beschwert.
Es gibt ihm Raum.
Die mehr als zwei Jahrzehnte alten Reben besitzen dabei genügend Verwurzelung, um diese geologischen Nuancen in eine vielschichtige Weinsprache zu übersetzen.
Weinbereitung – Infusion statt Kraftprobe
Nach der Handlese beginnt eine behutsame Vinifikation, bei der Extraktion nicht erzwungen, sondern entwickelt wird.
Die Trauben werden einer Infusion unterzogen und spontan in offenen Tanks vergoren. Die Arbeit mit der Schwerkraft erlaubt einen besonders schonenden Umgang mit dem Lesegut.
Etwa 5 % ganze Trauben gelangen mit in die Vergärung und verleihen dem Wein eine zusätzliche aromatische und strukturelle Nuance – einen Hauch von Frische, Würze und vertikaler Spannung.
Danach bekommt der Wein Zeit.
17 Monate reift er im Barrique, aufgeteilt auf verschiedene Fassgenerationen:
etwa 33 % neues Holz
etwa 33 % ein Jahr alte Fässer
etwa 33 % zwei Jahre alte Fässer
Diese Staffelung erlaubt dem Holz, Struktur und Tiefe zu schenken, ohne die Herkunft zu übermalen.
Und dann eine bewusste Entscheidung:
keine Schönung.
Der Wein darf seine natürliche Substanz behalten.
Sensorik – Rote Frucht auf kühlem Stein
Im Glas zeigt sich ein transparentes Rubinrot, nicht opulent, sondern von jener Leuchtkraft, die Pinot Noir so faszinierend macht.
Die Nase beginnt mit roter Kirsche, Himbeere und Waldbeeren, bevor sich feinere Schichten zeigen: getrocknete Kräuter, Unterholz, Gewürze und eine Spur Rauch.
Mit Luft gewinnt der Wein an Tiefe. Eine dezente erdige Würze verbindet sich mit dunklerer Frucht, während das Holz wie ein Rahmen wirkt – präsent, aber niemals aufdringlich.
Am Gaumen ist der Pinot Noir seidig und präzise.
Die Frucht wirkt kühl und klar. Die Säure gibt dem Wein Bewegung, während feinkörnige Tannine für Halt sorgen. Der Kalk zeigt sich weniger als Geschmack denn als Spannung – eine unsichtbare Linie, die den Wein vom Auftakt bis ins Finale trägt.
Das Finale ist lang, würzig und elegant.
Es bleibt der Eindruck von Kirschkern, Wald, feinem Rauch und nassem Kalkstein.
Ein Pinot Noir, der nicht mit Muskelkraft überzeugt.
Sondern mit Haltung.
Kreative Speiseempfehlungen
1. Entenbrust, Kirsche & schwarzer Pfeffer
Rosa gebratene Entenbrust mit einer konzentrierten Sauerkirschjus und schwarzem Pfeffer. Die saftige Frucht des Gerichts greift die Kirsch- und Beerenaromen des Pinot Noir auf, während seine Säure die Tiefe der Sauce elegant auffängt.
2. Gebratener Steinpilz mit Sellerie & Haselnuss
Große Steinpilze, kräftig angebraten, dazu seidiger Sellerie und geröstete Haselnuss. Erdige Aromen und nussige Wärme treten in einen faszinierenden Dialog mit der würzigen, mineralischen Seite des Weins.
3. Rehrücken mit Wacholder & Preiselbeere
Zart rosa gebratener Rehrücken, eine klare Wacholderjus und fein säuerliche Preiselbeeren. Die Struktur des Pinot Noir begegnet dem Wild, ohne es zu überdecken; seine rote Frucht nimmt die Beerenaromatik auf und führt sie zurück in eine elegante Balance.
Der rote Pinot Noir des Elsass
Dieser Pinot Noir Vin d’Alsace AOC BIO zeigt, wie faszinierend elsässischer Rotwein sein kann, wenn man ihm erlaubt, seine eigene Sprache zu sprechen.
Kein Versuch, eine andere Herkunft zu imitieren.
Keine schwere Inszenierung.
Sondern Pinot Noir aus Gueberschwihr und Eguisheim, geprägt von Mergel, Kalkstein und Sandstein, von alten Reben, Schwerkraft und Zeit.
Ein Rotwein mit seidiger Textur und kühler Frucht.
Mit der Ruhe eines alten Hauses.
Mit der Präzision eines Messers.
Und mit einem langen Nachhall, der daran erinnert, dass Eleganz manchmal genau dort beginnt, wo man aufhört, etwas beweisen zu wollen.
Zusatzinformationen:
Abfüller: DOMAINE ALBERT MANN, 13 Rue du Château, 68920 Wettolsheim, France
Öko-Kontrollnummer: FR-BIO-01- Französische Landwirtschaft
Erzeugnis aus: Frankreich
Region: Elsass
Weinart: Rotwein trocken
Ausbau: Holzfass
Rebsorte: Pinot Noir ( Spätburgunder )
Vorhandener Alkoholgehalt: 13,0 % vol
Flascheninhalt: 0,75l
Hinweis für Allergiker: Dieser Wein enthält Sulfite.
Weinart: Rotwein trocken
Ausbau: Holzfass
Rebsorte: Pinot Noir ( Spätburgunder )
Pinot Noir Vin d’Alsace AOC BIO – Domaine Albert Mann
Wenn der Pinot Noir im Elsass rot zu erzählen beginnt
Es gibt Rotweine, die ihre Geschichte mit Lautstärke erzählen.
Dieser Pinot Noir tut es nicht.
Er spricht leiser – in der Sprache von Kalk, Sandstein, roten Früchten und kühler Luft. Ein Wein, der nicht versucht, Burgund zu sein, sondern selbstbewusst dort bleibt, wo er hingehört: im Elsass, zwischen den Weinbergen von Gueberschwihr und Eguisheim.
Dort stehen die über 20 Jahre alten Reben auf mergeligem Kalkstein und mergeligem Sandstein. Böden, die dem Pinot Noir keine Schwere geben, sondern Kontur.
Das Ergebnis ist ein Rotwein, der Eleganz nicht über Fülle definiert, sondern über Spannung und Bewegung.
Terroir – Kalk unter den Füßen, Wärme im Wein
Die Parzellen von Gueberschwihr und Eguisheim bringen unterschiedliche Facetten zusammen und verleihen dem Pinot Noir eine bemerkenswerte Vielschichtigkeit.
Der mergelige Kalkstein schenkt Frische, Geradlinigkeit und jene feine mineralische Spannung, die den Wein über den Gaumen trägt.
Der mergelige Sandstein bringt eine wärmere, würzigere Dimension hinzu.
Zusammen entsteht ein Terroir, das den Pinot Noir weder überredet noch beschwert.
Es gibt ihm Raum.
Die mehr als zwei Jahrzehnte alten Reben besitzen dabei genügend Verwurzelung, um diese geologischen Nuancen in eine vielschichtige Weinsprache zu übersetzen.
Weinbereitung – Infusion statt Kraftprobe
Nach der Handlese beginnt eine behutsame Vinifikation, bei der Extraktion nicht erzwungen, sondern entwickelt wird.
Die Trauben werden einer Infusion unterzogen und spontan in offenen Tanks vergoren. Die Arbeit mit der Schwerkraft erlaubt einen besonders schonenden Umgang mit dem Lesegut.
Etwa 5 % ganze Trauben gelangen mit in die Vergärung und verleihen dem Wein eine zusätzliche aromatische und strukturelle Nuance – einen Hauch von Frische, Würze und vertikaler Spannung.
Danach bekommt der Wein Zeit.
17 Monate reift er im Barrique, aufgeteilt auf verschiedene Fassgenerationen:
etwa 33 % neues Holz
etwa 33 % ein Jahr alte Fässer
etwa 33 % zwei Jahre alte Fässer
Diese Staffelung erlaubt dem Holz, Struktur und Tiefe zu schenken, ohne die Herkunft zu übermalen.
Und dann eine bewusste Entscheidung:
keine Schönung.
Der Wein darf seine natürliche Substanz behalten.
Sensorik – Rote Frucht auf kühlem Stein
Im Glas zeigt sich ein transparentes Rubinrot, nicht opulent, sondern von jener Leuchtkraft, die Pinot Noir so faszinierend macht.
Die Nase beginnt mit roter Kirsche, Himbeere und Waldbeeren, bevor sich feinere Schichten zeigen: getrocknete Kräuter, Unterholz, Gewürze und eine Spur Rauch.
Mit Luft gewinnt der Wein an Tiefe. Eine dezente erdige Würze verbindet sich mit dunklerer Frucht, während das Holz wie ein Rahmen wirkt – präsent, aber niemals aufdringlich.
Am Gaumen ist der Pinot Noir seidig und präzise.
Die Frucht wirkt kühl und klar. Die Säure gibt dem Wein Bewegung, während feinkörnige Tannine für Halt sorgen. Der Kalk zeigt sich weniger als Geschmack denn als Spannung – eine unsichtbare Linie, die den Wein vom Auftakt bis ins Finale trägt.
Das Finale ist lang, würzig und elegant.
Es bleibt der Eindruck von Kirschkern, Wald, feinem Rauch und nassem Kalkstein.
Ein Pinot Noir, der nicht mit Muskelkraft überzeugt.
Sondern mit Haltung.
Kreative Speiseempfehlungen
1. Entenbrust, Kirsche & schwarzer Pfeffer
Rosa gebratene Entenbrust mit einer konzentrierten Sauerkirschjus und schwarzem Pfeffer. Die saftige Frucht des Gerichts greift die Kirsch- und Beerenaromen des Pinot Noir auf, während seine Säure die Tiefe der Sauce elegant auffängt.
2. Gebratener Steinpilz mit Sellerie & Haselnuss
Große Steinpilze, kräftig angebraten, dazu seidiger Sellerie und geröstete Haselnuss. Erdige Aromen und nussige Wärme treten in einen faszinierenden Dialog mit der würzigen, mineralischen Seite des Weins.
3. Rehrücken mit Wacholder & Preiselbeere
Zart rosa gebratener Rehrücken, eine klare Wacholderjus und fein säuerliche Preiselbeeren. Die Struktur des Pinot Noir begegnet dem Wild, ohne es zu überdecken; seine rote Frucht nimmt die Beerenaromatik auf und führt sie zurück in eine elegante Balance.
Der rote Pinot Noir des Elsass
Dieser Pinot Noir Vin d’Alsace AOC BIO zeigt, wie faszinierend elsässischer Rotwein sein kann, wenn man ihm erlaubt, seine eigene Sprache zu sprechen.
Kein Versuch, eine andere Herkunft zu imitieren.
Keine schwere Inszenierung.
Sondern Pinot Noir aus Gueberschwihr und Eguisheim, geprägt von Mergel, Kalkstein und Sandstein, von alten Reben, Schwerkraft und Zeit.
Ein Rotwein mit seidiger Textur und kühler Frucht.
Mit der Ruhe eines alten Hauses.
Mit der Präzision eines Messers.
Und mit einem langen Nachhall, der daran erinnert, dass Eleganz manchmal genau dort beginnt, wo man aufhört, etwas beweisen zu wollen.
Zusatzinformationen:
Abfüller: DOMAINE ALBERT MANN, 13 Rue du Château, 68920 Wettolsheim, France
Öko-Kontrollnummer: FR-BIO-01- Französische Landwirtschaft
Erzeugnis aus: Frankreich
Region: Elsass
Weinart: Rotwein trocken
Ausbau: Holzfass
Rebsorte: Pinot Noir ( Spätburgunder )
Vorhandener Alkoholgehalt: 13,0 % vol
Flascheninhalt: 0,75l
Hinweis für Allergiker: Dieser Wein enthält Sulfite.