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CA DEL VENT
Cà del Vént – Radikale Terroirkunst zwischen Wind, Kalk und Geschichte
Am östlichen Rand der berühmtesten lombardischen Schaumwein-Denomination, eingebettet in den Parco Naturale delle Colline dei Campiani bei Cellatica, liegt das visionäre Weingut Cà del Vént. Auf 400 Metern über dem Meeresspiegel, in einer windumtosten Amphitheaterlage mit West- und Südwestexposition, entstehen auf nur 6,5 Hektar handwerklich bewirtschafteter Rebfläche kompromisslose Weine jenseits gängiger Konventionen.
Der Name „Cà del Vént“ – Haus des Windes – ist hier Programm: Ständige Luftbewegung, starke Temperaturschwankungen und intensive Sonneneinstrahlung formen Trauben von außergewöhnlicher aromatischer Präzision. Am Horizont zeichnen sich die Gipfel des Monte Rosa ab, während südwestlich der toskanisch-emilianische Apennin die Landschaft rahmt.
Einzigartige Böden und 11 individuelle Cru-Lagen
Die kalkhaltig-tonigen Lehmböden, durchzogen von einem dichten System unterirdischer Quellen, sind in der Region einzigartig. Eine detaillierte Bodenstudie führte zur Identifikation von 11 differenzierten Mikro-Zonen, die jeweils separat, mit individuell angepassten agronomischen Praktiken bewirtschaftet werden.
Jeder Cru wird einzeln gelesen – bei extrem niedrigen Erträgen von unter einem Kilogramm pro Rebstock. Die Vinifikation folgt keinem starren Protokoll, sondern Intuition, Jahrgang und dem Respekt vor jeder einzelnen Parzelle. Die Weine sind Kinder des Bodens, des Klimas und einer sensiblen Beobachtung der Rebe.
Historische Wurzeln von Cellatica
Der Name Cellatica leitet sich vom lateinischen „cella“ ab – einst Bezeichnung für ein Oratorium oder eine klösterliche Vorratskammer („cella vinaria“). Bereits keltische Siedler sollen hier Wein kultiviert haben.
Im 15. Jahrhundert beschrieben Ärzte und Agronomen den Wein von Cellatica als außergewöhnlich hochwertig, mit Ähnlichkeiten zu griechischen und römischen Gewächsen. Im 18. Jahrhundert wurden die außergewöhnlich großen Trauben gerühmt, gewachsen in einem amphitheatralischen Hügelkessel aus kalkig-tonigem Gestein, vollständig der Sonne ausgesetzt und geschützt vor kalten Nordwinden.
Nach einer Blütezeit im 19. Jahrhundert geriet die Region im 20. Jahrhundert zunehmend in Vergessenheit – begünstigt durch Industrialisierung und die Verlagerung auf weiße Schaumweine.
Vom Garagenwein zur kompromisslosen Eigenständigkeit
1996 wurden erstmals Trauben aus den umliegenden Weinbergen eigenständig vinifiziert – fünf Barriques Rotwein aus autochthonen Sorten, spontan und mit einfachen Mitteln erzeugt. „Clavis 1996“ überraschte mit Fülle, Tanninstruktur und Langlebigkeit.
In den folgenden Jahren entwickelte sich Cà del Vént von einer leidenschaftlichen Garagenproduktion zu einer eigenständigen Kleinwinzerei. 2006 begann die systematische Bodenerforschung, 2011 waren die 11 Mikroparzellen definiert.
2015 fiel die bewusste Entscheidung, auf Herkunftsbezeichnungen zu verzichten. Seitdem entstehen Weine ohne DOC oder DOCG – aus Überzeugung und aus dem Wunsch nach maximaler Freiheit und höherem Anspruch als jede Vorschrift es fordern könnte.
Parzellenvielfalt und Rebsortenspektrum
Die Rebflächen reichen von 300 bis 430 Metern Höhe und umfassen Pinot Nero, Chardonnay, Pinot Bianco, Cabernet Sauvignon, Merlot, Schiava Gentile, Barbera, Marzemino und Incrocio Terni.
Dichte Pflanzungen von bis zu 8.000 Rebstöcken pro Hektar, hohe Kalzium- und Phosphorwerte, ausgeprägte Mineralisierung sowie subalkalische pH-Werte prägen die Struktur der Weine. Jede Lage bringt eine eigenständige Textur hervor – von dunklen, tiefgründigen Lehmböden bis zu kalkaktivem Untergrund mit intensiver Kationenaustauschkapazität.
Weine mit Haltung
Cà del Vént steht heute für kompromisslose, terroirgeprägte Weine aus der Lombardei – handwerklich erzeugt, streng selektiert, ohne standardisierte Stilistik. Hier geht es nicht um Konformität, sondern um Charakter. Nicht um Zertifikate, sondern um Wahrhaftigkeit.
Ein Enklave der Ruhe, ein Amphitheater aus Kalk und Wind – und Weine, die die Geschichte von Cellatica neu schreiben.
Am östlichen Rand der berühmtesten lombardischen Schaumwein-Denomination, eingebettet in den Parco Naturale delle Colline dei Campiani bei Cellatica, liegt das visionäre Weingut Cà del Vént. Auf 400 Metern über dem Meeresspiegel, in einer windumtosten Amphitheaterlage mit West- und Südwestexposition, entstehen auf nur 6,5 Hektar handwerklich bewirtschafteter Rebfläche kompromisslose Weine jenseits gängiger Konventionen.
Der Name „Cà del Vént“ – Haus des Windes – ist hier Programm: Ständige Luftbewegung, starke Temperaturschwankungen und intensive Sonneneinstrahlung formen Trauben von außergewöhnlicher aromatischer Präzision. Am Horizont zeichnen sich die Gipfel des Monte Rosa ab, während südwestlich der toskanisch-emilianische Apennin die Landschaft rahmt.
Einzigartige Böden und 11 individuelle Cru-Lagen
Die kalkhaltig-tonigen Lehmböden, durchzogen von einem dichten System unterirdischer Quellen, sind in der Region einzigartig. Eine detaillierte Bodenstudie führte zur Identifikation von 11 differenzierten Mikro-Zonen, die jeweils separat, mit individuell angepassten agronomischen Praktiken bewirtschaftet werden.
Jeder Cru wird einzeln gelesen – bei extrem niedrigen Erträgen von unter einem Kilogramm pro Rebstock. Die Vinifikation folgt keinem starren Protokoll, sondern Intuition, Jahrgang und dem Respekt vor jeder einzelnen Parzelle. Die Weine sind Kinder des Bodens, des Klimas und einer sensiblen Beobachtung der Rebe.
Historische Wurzeln von Cellatica
Der Name Cellatica leitet sich vom lateinischen „cella“ ab – einst Bezeichnung für ein Oratorium oder eine klösterliche Vorratskammer („cella vinaria“). Bereits keltische Siedler sollen hier Wein kultiviert haben.
Im 15. Jahrhundert beschrieben Ärzte und Agronomen den Wein von Cellatica als außergewöhnlich hochwertig, mit Ähnlichkeiten zu griechischen und römischen Gewächsen. Im 18. Jahrhundert wurden die außergewöhnlich großen Trauben gerühmt, gewachsen in einem amphitheatralischen Hügelkessel aus kalkig-tonigem Gestein, vollständig der Sonne ausgesetzt und geschützt vor kalten Nordwinden.
Nach einer Blütezeit im 19. Jahrhundert geriet die Region im 20. Jahrhundert zunehmend in Vergessenheit – begünstigt durch Industrialisierung und die Verlagerung auf weiße Schaumweine.
Vom Garagenwein zur kompromisslosen Eigenständigkeit
1996 wurden erstmals Trauben aus den umliegenden Weinbergen eigenständig vinifiziert – fünf Barriques Rotwein aus autochthonen Sorten, spontan und mit einfachen Mitteln erzeugt. „Clavis 1996“ überraschte mit Fülle, Tanninstruktur und Langlebigkeit.
In den folgenden Jahren entwickelte sich Cà del Vént von einer leidenschaftlichen Garagenproduktion zu einer eigenständigen Kleinwinzerei. 2006 begann die systematische Bodenerforschung, 2011 waren die 11 Mikroparzellen definiert.
2015 fiel die bewusste Entscheidung, auf Herkunftsbezeichnungen zu verzichten. Seitdem entstehen Weine ohne DOC oder DOCG – aus Überzeugung und aus dem Wunsch nach maximaler Freiheit und höherem Anspruch als jede Vorschrift es fordern könnte.
Parzellenvielfalt und Rebsortenspektrum
Die Rebflächen reichen von 300 bis 430 Metern Höhe und umfassen Pinot Nero, Chardonnay, Pinot Bianco, Cabernet Sauvignon, Merlot, Schiava Gentile, Barbera, Marzemino und Incrocio Terni.
Dichte Pflanzungen von bis zu 8.000 Rebstöcken pro Hektar, hohe Kalzium- und Phosphorwerte, ausgeprägte Mineralisierung sowie subalkalische pH-Werte prägen die Struktur der Weine. Jede Lage bringt eine eigenständige Textur hervor – von dunklen, tiefgründigen Lehmböden bis zu kalkaktivem Untergrund mit intensiver Kationenaustauschkapazität.
Weine mit Haltung
Cà del Vént steht heute für kompromisslose, terroirgeprägte Weine aus der Lombardei – handwerklich erzeugt, streng selektiert, ohne standardisierte Stilistik. Hier geht es nicht um Konformität, sondern um Charakter. Nicht um Zertifikate, sondern um Wahrhaftigkeit.
Ein Enklave der Ruhe, ein Amphitheater aus Kalk und Wind – und Weine, die die Geschichte von Cellatica neu schreiben.
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