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CASTELLO DI LUCIGNANO

Die Geschichte des Castello di Lucignano reicht bis ins Jahr 912 zurück. Heute zählt das Weingut, das im 16. Jh als Landsitz der Barone Ricasoli genutzt wurde, zu den architektonischen „Juwelen“ des Chianti Classico Gebietes. Seit 1994 erlebt Castello eine erneute Blütezeit. Dank der Initiative des deutschen Unternehmers Gerd K. Schué und seines Sohnes Stephan, wurde das verfallene Dorf aufwendig restauriert.
8 der 16 ha Weinberge wurden bereits mit neuen, Sangiovese-Klonen bestockt, 2 Hektar sind mit Cabernet Sauvignon und Merlot bepflanzt. Die Dichte der Reben liegt bei 4.000 bis 5.000 Pflanzen pro Hektar; das Weingut benutzt das Guyot-System für die Reben. Die Zusammensetzung der Böden ist gemischt. Bei einer Mehrheit von Kalkböden finden sich auch Parzellen von Lehm, Sand und Ton, die dem Wein ihren eigenen, unvergleichlichen Charakter mitgeben.
Der neue Weinkeller, nach dem letzten Stand der Technik konzipiert, wurde im Jahr
2001 eingeweiht. Für die optimale Reifung und Alterung des Weines dienen große
Eichenfässer und französische Barriques, die je nach Jahrgang und Weinsorte variabel eingesetzt werden.
Das gesetzte Ziel ist es, das grosse Potential der Sangiovese-Rebe und ihrer modernen Klone voll auszuschöpfen, ohne dabei die jahrhundert alten Traditionen des Chianti Classico Gebietes zu vernachlässigen.
  

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